Die Philosophie des Schleifens
oelheld bietet Schleiföle vom Einstiegsprodukt bis zur High-End-Lösung auf PAO-Basis.
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Unsere Dielektrika werden von führenden Herstellern ausdrücklich empfohlen.
Wassermischbare Kühlschmierstoffe von oelheld erhöhen die Prozesstabilität

Die erfolgreiche Weiterentwicklung funkenerosiver Bohrprozesse krönt Markus Munz, wissenschaftlicher Abteilungsleiter am Institute of Materials and Prosesses (IMP) in Karlsruhe, mit einem Weltrekord.
Ihm und seinen Kollegen ist eine Bohrung durch Automatenstahl mit einer Tiefe von 1.036mm gelungen. Dies allein ist schon Leistung genug, doch was die Fachwelt mit Erstaunen reagieren lässt ist der Durchmesser des Werkzeugs (Elektrode). Die Elektrode hatte einen Außendurchmesser von gerade einem Millimeter, heißt wir sprechen von einem Aspektverhältnis größer als 1000 und damit von einem einmaligen Vorgang.
Kein Wunder also wenn dieses Ergebnis besondere Beachtung findet, vor allem wenn es um die Bearbeitungszeit geht. Benötigt wurden etwa 30 Minuten für die Erzeugung der Bohrung. Das entspricht etwa einem gemittelten Vorschub von 0,575 mm/s.
Solche Bearbeitungen sind ausschließlich mit funkenerosiven Bohrmaschinen möglich, welche in der Praxis bei der Fertigung von medizinischen Produkten oder auch in der Luft- und Raumfahrt Anwendung finden. Konkurrierende Verfahren wie Laserbearbeitung oder Zerspanung sind nicht in der Lage, so große Aspektverhältnisse zu erzeugen.

Da der funkenerosive Bohrprozess auf elektrischen Funkenüberschlägen zwischen dem Werkstück und dem Werkzeug, in einer isolierenden Flüssigkeit basiert, verbleibt während der Bearbeitung ein kleiner Spalt, so dass kein mechanischer Kontakt stattfindet. Ein gepulster Generator liefert die benötigte Energie für die Funkenüberschläge, die zum Verdampfen und zum Aufschmelzen der beiden Materialpartner führen. Der Generator in unserem Fall liefert knapp 14.000 Impulse pro Sekunde
Eine Besonderheit beim funkenerosiven Bohren ist die Spülung, welche eine sehr wichtige Funktion bei allen funkenerosiven Bearbeitungsverfahren einnimmt. Durch das Innere der Hohlelektroden wird das Dielektrikum mit einem Druck bis zu 250 bar gepumpt. Somit entsteht eine relativ starke Spülung an der Wirkstelle, die speziell beim funkenerosiven Bohren zu anderen Wirkzusammenhängen führt.

Die Wahl des richtigen Dielektrikums spielt eine besondere Rolle. Markus Munz arbeitet aus diesem Grund mit IonoVit S aus dem Hause oelheld. Er konnte so im Vergleich zu deionisiertem Wasser die Abtragleistung bzw. die erreichbaren Vorschübe steigern. Der Verschleiß lässt sich durch optimale Parametereinstellungen deutlich reduzieren, was die Kosten um die Hälfte reduziert.
Dieser Weltrekord ist ein gelungenes Beispiel für die praxisorientierte Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen. Eine Symbiose von der alle profitieren und deshalb setzt oelheld aus Stuttgart auf konsequente Produktentwicklung und findet dass genau dort der Schlüssel für den Erfolg seiner Produkte liegt. Markus Munz dazu: „Innerhalb der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten besteht ein intensives Netzwerk mit nationalen und internationalen Partnern aus Industrie und Forschung. Das Unternehmen oelheld ist seit Jahren ein kompetenter Partner und Förderer der Hochschule. Diesen Kontakt nutzen wir zur Entwicklung neuer Lösungen. Weltrekorde wie dieser faszinieren die Menschen und nur wenn Deutschland seine Technologieführerschaft weiter ausbaut, können sich unsere Unternehmen international behaupten.“
Weitere Informationen unter:
www.hs-karlsruhe.de

Vita Markus Munz:
09/2000 – 09/2006: Maschinenbaustudium an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft (Diplom & Master)
11/2006 – dato: wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institute of Materials and Processes (IMP) – Abtleilung Fertigungstechnik und Produktion. Arbeitsschwerpunkte: funkenerosive Bearbeitung, Spritzgießtechnik
02/2009 – dato: Abteilungsleiter/Mitglied des Institutsdirektoriums

Telefon: +49 711 168 63-0
Telefax: +49 711 168 63-40
E-Mail: hutec(at)oelheld.de

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