IonoFil - Drahterodieren

Das Dielektrikum speziell für das Drahterodieren

Mit der Erfahrung und dem Erfolg der Dielektrika aus dem Senkbereich hat sich oelheld neue Ziele gesteckt. Während es sich bei der Senkerosion schon seit Jahrzehnten bewährt hat mit hochwertigen Kohlenwasserstoffen zu erodieren, kommt bei der Drahterosion immer noch Wasser zum Einsatz. Und das obwohl zahlreiche Nachteile damit verbunden sind.

Gerade bei der Hartmetallbearbeitung ist Cobalt-Leaching und somit auch Korrosion ein Problem, das schwer in den Griff zu bekommen ist. Deshalb hat sich oelheld zusammen mit führenden Unternehmen der Erodierbranche und der Universität in Leuven (Belgien) zu einem Forschungsprojekt entschlossen, um ein auf Kohlenwasserstoff basierendes Dielektrikum zu entwickeln, das direkt auf die Drahtschneidetechnologie abgestimmt ist.

Das Ergebnis heißt IonoFil.

Unser Dielektrikum IonoFil für das Drahterodieren zeichnet sich besonders aus durch:

  • Kein Cobalt-Leaching bei Hartmetall
  • Bessere Oberflächenqualitäten
  • Keine Korrosion an Teilen und der Maschine
  • Bessere Feinstbearbeitung
  • Kleinere Funkenspalte
  • Kein mikrobiologischer Befall
  • Geringerer Thermoschock
  • Weniger Wärmerisse

In unserer Broschüre finden Sie (im praktischen PDF-Format) alle Informationen über IonoFil - Dielektrikum für das Drahterodieren, eine neue Ära der Drahterosion...

Broschüre zu IonoFil jetzt downloaden

Vor allem die Standzeiten von Hartmetallstempeln können durch den Ausschluss von Cobalt-Leaching enorm verlängert werden. Aufwändiges und kostenintensives Deionisieren des Wassers mit Harzen, Korrosionsschutz – vor, während und nach der Bearbeitung – sowie häufige Wechsel des Mediums gehören dank dieser Entwicklung der Vergangenheit an. Durch IonoFil als Dielektrikum für die Drahterosion sind kleinere Funkenspalte möglich, die es erlauben, mit demselben Drahtdurchmesser kleinere Innenradien herzustellen. In gleichem Maß steigt auch die Qualität der Oberflächen, die mit Rauheiten bis zu Ra 0,01μm deutlich schneller und leichter als mit Wasser erreicht werden konnten.

Gerade in Zeiten, in denen die Industrie ständig höhere Qualitätsanforderungen an ihre Lieferanten und die gefertigten Teile stellt, ein schlagendes Argument.

Am oberen Bild deutlich zu erkennen sind die Stellen, an denen Wasser durch die Auswaschung (Leaching) von Cobalt deutlich die Oberfläche geschädigt hat und somit Rostbildung ermöglicht.
Unbeschädigte Oberfläche, die mit IonoFil erodiert wurde.

Die Verwendung von Kohlenwasserstoff Dielektrika für das Drahterodieren erfordert eine Anpassung der Maschine und der Anwendungstechnologie. Bitte setzen Sie sich bei Fragen hierzu mit uns in Verbindung.

Kontakt

Telefon: +49 711 168 63-0
Telefax: +49 711 168 63-3500
E-Mail: hutec(at)oelheld.de

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